Island

Operation 86

Die Kampagne der CPWF zur Beendigung des kommerziellen isländischen Finnwalfangs von Kristján Loftsson und seiner Firma Hvalur hf.

bisher getötete Tiere

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12.08.2026

Gegen elf Uhr vormittags werden in Hvalfjörður, Island, zwei tote Finnwale an die Walfangstation gebracht. Es sind die ersten Anlandungen seit dem 5. Augus. 

Nach derzeitigen Angaben wurden vor Island in dieser Saison bereits 43 Finnwale getötet. Die bestehende Fangquote erlaubt noch 107 weitere Tötungen.

 

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08.08.2026

Die Bandero liegt festgesetzt im Hafen von Reykjavík.

 

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06.08.2026

Zwei weitere tote Finnwale.

 

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05.08.2026

Die Crew wurde aufgefordert, Dokumente zu unterschreiben. Kein Dolmetscher. Keine rechtliche Prüfung…

 

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03.08.2026

Unsere Crew sitzt seit Tagen auf der Bandero fest. Pässe, Telefone, Dokumente weg. Einzelverhöre. Ausweisungsbescheide in einer Sprache, die sie nicht verstehen. Kein Zugang zu rechtlichem Beistand vor den Befragungen und das alles, weil sie sich gegen die kommerzielle Jagd auf geschützte Finnwale gestellt haben.

 

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01.08.2026

Meanwhile…

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Bewaffnete Beamte auf unserer Brücke. So wurde die Bandero mitten im Einsatz gestoppt.

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31.07.2026

Die Bandero hat endlich Kontakt zur Hvalur9, die sich daraufhin in den Hafen zurückzieht und die Küstenwache alarmiert. Unser Schiff wird geentert und beschlagnahmt. Doch wer sind hier die wahren Verbrecher?

 

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29.07.2026

29 Finnwale wurden bereits von Hvalurs Harpunen getroffen und in den Hafen geschleppt. Unsere Crew ist direkt davor – Tag und Nacht.

 

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28.07.2026

Die beiden letzten aktiven Walfangschiffe, Hvalur 8 und Hvalur 9, haben ihre AIS Sender abgeschaltet. Ohne Automatic Identification System wird es deutlich schwieriger, ihre Routen und ihr Jagdgebiet nachzuvollziehen.

 

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27.07.2026

27 ist keine Statistik. Es sind 27 Individuen, die nie hätten sterben dürfen.

 

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25.07.2026

25 tote Finnwale – aber die Zahl der Harpunen ist noch grausamer

Granatharpunen sollen im Körper des Wales explodieren und ihn „schnell töten“. In der Realität werden manche Tiere mehrfach beschossen. Ein Wal hatte fünf Harpunen im Körper, bevor er endlich starb. Jeder zusätzliche Treffer bedeutet weitere schwere Verletzungen, mehr Blutverlust und verlängerte Qual.

 

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19.07.2026

Zwei weitere Finnwale wurden heute nach Hvalfjörður gebracht. 24 Finnwale sind bereits tot.

 

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17.07.2026

22 Finnwale sind jetzt tot vor Island.

Der erste Wal dieser Saison starb nach vier Sprengharpunen in 31 Minuten – die Behörden sehen darin keinen Gesetzesverstoß.

 

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14.07.2026

Island verkauft sich als unberührtes Naturparadies. Doch direkt hinter den Postkartenmotiven spielt sich eine andere Geschichte ab.

 

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13.07.2026

Wal Nummer 19 ist angekommen. Ein weiteres Opfer einer Industrie, die längst Vergangenheit sein müsste. Nach dem jüngsten Zwischenfall liegt der Ball jetzt bei den isländischen Behörden. Sie haben die Macht, diese Praxis zu stoppen. Und wenn die Behörden nicht reagieren, müssen wir den öffentlichen Druck weiter erhöhen.

 

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12.07.2026

Direkt neben der Hvalur Walfangstation liegt das Wasser wie eine helle, fettige Decke auf dem Fjord. Der Geruch ist beißend, schwer und riecht nach Verwesung. Unser Team hat diese Aufnahmen am 06.07. gemacht.

Die Inspektoren hatten die Einleitung des Abwassers bereits als unzulässig bewertet. Hvalur bekam eine Frist bis zum 10. Juli, um zu reagieren.

Diese Frist ist verstrichen.
Die Station ist weiterhin in Betrieb.

Vísir zitiert die Umweltbehörde so:
„Es ist zwar wahrscheinlich, dass das von Hval hf. kommt, aber es ist schwer, das sicher zu sagen. Direkt an der Küstenlinie, kann das natürlich alles Mögliche sein.“

„Alles Mögliche“ – dabei steht die Walfangstation rund 15 Meter entfernt.
Das Material ist schmierig. Der Geruch ist extrem.
Und er entspricht exakt dem Gestank, der aus der Station kommt.

Und Wal Nummer 18 wird gerade an Land gebracht, um dort verarbeitet zu werden.

 

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11.07.2026

Unsere Crew auf Island konnte Nummer 16 nicht filmen, hier zu sehen: Opfer Nummer 17.

 

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10.07.2026

Heißes, ölhaltiges Abwasser aus geschlachteten Walen, das direkt in einen isländischen Fjord geleitet wird. Es kühlt ab, steigt an die Oberfläche und zieht Vögel und Meeresleben an. Genau das steht jetzt im Zentrum eines offiziellen Umweltverfahrens gegen Hvalur. Die Grundlage: Unterlagen, die die Captain Paul Watson Foundation UK bei den Behörden eingereicht hat. Hvalur ist laut Betriebsgenehmigung verpflichtet, die beste verfügbare Technik zum Schutz der Umwelt einzusetzen. Doch die Abwasseraufbereitungsanlage funktioniert offenbar nicht. Statt sauberem Wasser landet belastetes Abwasser im Hvalfjordur. Hvalur hat nur noch bis heute (10. Juli) Zeit zu antworten. Die Behörden können Bußgelder verhängen, massive Nachrüstungen verlangen oder die Verarbeitung aussetzen.

Die entscheidende Frage ist damit längst nicht mehr, ob Verschmutzung passiert ist. Die Frage ist: Wird Island seine eigenen Umweltgesetze ernst nehmen?

 

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09.07.2026

Der britische Flugzeugträger HMS Prince of Wales. Daneben ein isländisches Walfangschiff, das zwei tote Finnwale zieht. Opfer Nummer 14 & 15.

Rob Read von CPWF UK bringt es auf den Punkt: „Es ist nicht alltäglich, dass die HMS Prince of Wales auf diese Weise Wale sieht. Dieses Video zeigt zwei völlig unterschiedliche Geschichten auf demselben Ozean und dass der kommerzielle Walfang im Nordatlantik noch immer Realität ist.“

 

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08.07.2026

Die Bandero patrouilliert in den isländischen Walfanggebieten. Doch die isländische Küstenwache funkt unsere Position an die Walfänger. So können sie uns ausweichen und weiter töten.

Deshalb gehen wir jetzt einen anderen Weg: Die Captain Paul Watson Foundation setzt 250.000 isländische Kronen als Belohnung aus für alle, die uns die Echtzeit Koordinaten von Loftssons Walfangschiffen liefern – rechtzeitig, damit die Bandero sie auf See abfangen kann.

 

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07.07.2026

Wal Nummer 13.

 

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05.07.2026

„Wir arbeiten auf Hochtouren, um die isländischen Walfänger so schnell wie möglich zu stoppen.“ Das sagt Leonard aus Österreich, gerade an Bord der MV Bandero.

 

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Sebastian Everding (MdEP), Maike Naomi Schwarz (Mitgl. d Paraolymp. Schwimmteams), Maximilian Urschl (Vegan Grappler), Sascha Lange (Surfer und Personal Trainer) und Simon Schorp (Bassist, MISSION IN BLACK) sind sich einig. Der isländische Walfang muss enden, sofort.

 

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Eines der Boote ist heute ohne einen Wal längsseits zurückgekehrt.

Das Schwesterschiff dagegen, ist mit dem zwölften Opfer dieser Saison zurückgekehrt.

 

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04.07.2026

Sie ist einmal quer durch Ozeane geschwommen.
Sie gehörte dem Meer, den Wellen, der Stille in der Tiefe.

Jetzt liegt sie auf einem Schlachtdeck in Island.
Festgehakt an Stahlketten.
Getroffen von einer explosiven Harpune.

In den Büchern der Walfangindustrie heißt sie nur noch:
„Nummer 11“.

 

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03.07.2026

Heute könnte es ernst werden. Loftssons Schiffe haben den Hafen verlassen, die Bandero macht sich bereit, verfolgt von der Küstenwache.

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02.07.2026

Während die Bandero Kristján Loftssons Schiffe sucht…

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…wendet sich Rod Coronado an die isländische Bevölkerung.

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01.07.2026

Ein toter Wal, von einer Harpune weit außerhalb des erlaubten Zielbereichs getroffen.
Hvalur hf. lässt beim Zerlegen der Wale die isländische Nationalhymne abspielen. Dazu diese Respektlosigkeit.

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30.06.2026

 

Die Bandero zwischen Lofftsons Walfangflotte und der Küstenwache

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Wieder mussten zwei Wale sterben, eines davon ein trächtiges Weibchen.

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29.06.2026

 

Nach schwerem Seegang…

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erreicht die Bandero isländische Gewässer und wird sofort von der Küstenwache bedrängt.

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28.06.2026

Hvalur 8 ist heute mit einem weiteren Finnwal zurückgekehrt.

 

Später erreichte uns dieses Video

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26.06.2026

Das Töten geht weiter.
 
Die Wale Nummer 5 und 6 sind am isländischen Walfangplatz angekommen.
 
Zwei weitere Leben, zwei weitere hochintelligente und soziale Wesen, die im Meer hätten schwimmen sollen – nicht auf Beton liegen, zerlegt für ein Produkt, das kaum noch jemand braucht.

 

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25.06.2026

Der 4. Wal ist tot.
Ein weiteres riesiges, fühlendes Leben – zurück an den Strand gezerrt. Für den Profit eines einzigen Millionärs und eine Industrie, die Island nicht braucht.

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23.06.2026

Island hat die Walfangsaison eröffnet. Hvalur, das letzte Walfangunternehmen des Landes, hat die ersten beiden Wale getötet. Nicht aus Not. Aus der Besessenheit eines Milliardärs. Die Operation 86 hat begonnen.

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23:30 Uhr, Island.
Vor uns wird das dritte Opfer diesen Sommers zerlegt.
Ein getötetes Weibchen, zerstückelt für Tierfutter und Dünger. So nennt es der Milliardär und letzte Walfänger Islands selbst: „animal feed and fertiliser“.

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20.06.2026

Die 2026er Walfangsaison in Island hat offiziell begonnen.

Nach zwei Jahren ohne kommerziellen Walfang hat die Regierung die Tür wieder geöffnet. Für Kristján Loftsson und seine Firma Hvalur hf. bedeutet das: freie Bahn zum Töten einer vom Aussterben bedrohten Art.

 

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19.06.2026

Ein isländischer Aktivist hat heute eines der Walfangschiffe von Hvalur besetzt, während es sich auf die Ausfahrt vorbereitete. Er soll von der isländischen Vegan Society sein.

 

 

Anschließend fährt das Schiff MIT DEM AKTIVISTEN BORD los! 

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Gegen Abend ist der Aktivist wieder sicher an Land. Die genauen Umstände sind unklar.

 

12.08.2026

Gegen elf Uhr vormittags werden in Hvalfjörður, Island, zwei tote Finnwale an die Walfangstation gebracht. Es sind die ersten Anlandungen seit dem 5. Augus. 

Nach derzeitigen Angaben wurden vor Island in dieser Saison bereits 43 Finnwale getötet. Die bestehende Fangquote erlaubt noch 107 weitere Tötungen.

 

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08.08.2026

Die Bandero liegt festgesetzt im Hafen von Reykjavík.

 

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06.08.2026

Zwei weitere tote Finnwale.

 

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05.08.2026

Die Crew wurde aufgefordert, Dokumente zu unterschreiben. Kein Dolmetscher. Keine rechtliche Prüfung…

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03.08.2026

Unsere Crew sitzt seit Tagen auf der Bandero fest. Pässe, Telefone, Dokumente weg. Einzelverhöre. Ausweisungsbescheide in einer Sprache, die sie nicht verstehen. Kein Zugang zu rechtlichem Beistand vor den Befragungen und das alles, weil sie sich gegen die kommerzielle Jagd auf geschützte Finnwale gestellt haben.

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01.08.2026

Meanwhile…

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Bewaffnete Beamte auf unserer Brücke. So wurde die Bandero mitten im Einsatz gestoppt.

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31.07.2026

Die Bandero hat endlich Kontakt zur Hvalur9, die sich daraufhin in den Hafen zurückzieht und die Küstenwache alarmiert. Unser Schiff wird geentert und beschlagnahmt. Doch wer sind hier die wahren Verbrecher?

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29.07.2026

29 Finnwale wurden bereits von Hvalurs Harpunen getroffen und in den Hafen geschleppt. Unsere Crew ist direkt davor – Tag und Nacht.

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28.07.2026

Die beiden letzten aktiven Walfangschiffe, Hvalur 8 und Hvalur 9, haben ihre AIS Sender abgeschaltet. Ohne Automatic Identification System wird es deutlich schwieriger, ihre Routen und ihr Jagdgebiet nachzuvollziehen.

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27.07.2026

27 ist keine Statistik. Es sind 27 Individuen, die nie hätten sterben dürfen.

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25.07.2026

25 tote Finnwale – aber die Zahl der Harpunen ist noch grausamer

Granatharpunen sollen im Körper des Wales explodieren und ihn „schnell töten“. In der Realität werden manche Tiere mehrfach beschossen. Ein Wal hatte fünf Harpunen im Körper, bevor er endlich starb. Jeder zusätzliche Treffer bedeutet weitere schwere Verletzungen, mehr Blutverlust und verlängerte Qual.

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19.07.2026

Zwei weitere Finnwale wurden heute nach Hvalfjörður gebracht. 24 Finnwale sind bereits tot.

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Wal Nummer 19 ist angekommen. Ein weiteres Opfer einer Industrie, die längst Vergangenheit sein müsste. Nach dem jüngsten Zwischenfall liegt der Ball jetzt bei den isländischen Behörden. Sie haben die Macht, diese Praxis zu stoppen. Und wenn die Behörden nicht reagieren, müssen wir den öffentlichen Druck weiter erhöhen.

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12.07.2026

Direkt neben der Hvalur Walfangstation liegt das Wasser wie eine helle, fettige Decke auf dem Fjord. Der Geruch ist beißend, schwer und riecht nach Verwesung. Unser Team hat diese Aufnahmen am 06.07. gemacht.

Die Inspektoren hatten die Einleitung des Abwassers bereits als unzulässig bewertet. Hvalur bekam eine Frist bis zum 10. Juli, um zu reagieren.

Diese Frist ist verstrichen. Die Station ist weiterhin in Betrieb. Und Wal Nummer 18 wird gerade an Land gebracht, um dort verarbeitet zu werden.

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11.07.2026

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10.07.2026

Heißes, ölhaltiges Abwasser aus geschlachteten Walen, das direkt in einen isländischen Fjord geleitet wird. Es kühlt ab, steigt an die Oberfläche und zieht Vögel und Meeresleben an. Genau das steht jetzt im Zentrum eines offiziellen Umweltverfahrens gegen Hvalur. 

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09.07.2026

Der britische Flugzeugträger HMS Prince of Wales. Daneben ein isländisches Walfangschiff, das zwei tote Finnwale zieht. Opfer Nummer 14 & 15.

Rob Read von CPWF UK bringt es auf den Punkt: „Es ist nicht alltäglich, dass die HMS Prince of Wales auf diese Weise Wale sieht. Dieses Video zeigt zwei völlig unterschiedliche Geschichten auf demselben Ozean und dass der kommerzielle Walfang im Nordatlantik noch immer Realität ist.“

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08.07.2026

Die Bandero patrouilliert in den isländischen Walfanggebieten. Doch die isländische Küstenwache funkt unsere Position an die Walfänger. So können sie uns ausweichen und weiter töten.

Deshalb gehen wir jetzt einen anderen Weg: Die Captain Paul Watson Foundation setzt 250.000 isländische Kronen als Belohnung aus für alle, die uns die Echtzeit Koordinaten von Loftssons Walfangschiffen liefern – rechtzeitig, damit die Bandero sie auf See abfangen kann.

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07.07.2026

Wal Nummer 13.

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05.07.2026

Eines der Boote ist heute ohne einen Wal längsseits zurückgekehrt. Das Schwesterschiff dagegen, mit dem zwölften Opfer dieser Saison.

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Sebastian Everding (MdEP), Maike Naomi Schwarz (Mitgl. d Paraolymp. Schwimmteams), Maximilian Urschl (Vegan Grappler), Sascha Lange (Surfer und Personal Trainer) und Simon Schorp (Bassist, MISSION IN BLACK) sind sich einig. Der isländische Walfang muss enden, sofort.

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„Wir arbeiten auf Hochtouren, um die isländischen Walfänger so schnell wie möglich zu stoppen.“ Das sagt Leonard aus Österreich, gerade an Bord der MV Bandero.

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04.07.2026

Sie ist einmal quer durch Ozeane geschwommen. Sie gehörte dem Meer, den Wellen, der Stille in der Tiefe.

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02.07.2026

Rod Coronado wendet sich an die isländische Bevölkerung.

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Die Bandero sucht Kristján Loftssons Schiffe.

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Ein toter Wal, von einer Harpune weit außerhalb des erlaubten Zielbereichs getroffen.
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30.06.2026

Wieder mussten zwei Wale sterben, eines davon ein trächtiges Weibchen.

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30.06.2026

Die Bandero zwischen Lofftsons Walfangflotte und der Küstenwache.

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29.06.2026

Die Bandero erreicht isländische Gewässer und wird sofort von der Küstenwache bedrängt.

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29.06.2026

Schwerer Seegang auf dem Weg nach Island.

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28.06.2026

Später erreichte uns dieses Video

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28.06.2026

Hvalur 8 ist heute mit einem weiteren Finnwal zurückgekehrt.

 

26.06.2026

Das Töten geht weiter. Die Wale Nummer 5 und 6 sind am isländischen Walfangplatz angekommen.
 
Zwei weitere Leben, zwei weitere hochintelligente und soziale Wesen, die im Meer hätten schwimmen sollen – nicht auf Beton liegen, zerlegt für ein Produkt, das kaum noch jemand braucht.

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25.06.2026

Der 4. Wal ist tot.

Ein weiteres riesiges, fühlendes Leben – zurück an den Strand gezerrt. Für den Profit eines einzigen Millionärs und eine Industrie, die Island nicht braucht.

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23.06.2026

23:30 Uhr, Island.
Vor uns wird das dritte Opfer diesen Sommers zerlegt.
Ein getötetes Weibchen, zerstückelt für Tierfutter und Dünger. So nennt es der Milliardär und letzte Walfänger Islands selbst: „animal feed and fertiliser“.

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23.06.2026

Island hat die Walfangsaison eröffnet. Hvalur, das letzte Walfangunternehmen des Landes, hat die ersten beiden Wale getötet. Nicht aus Not. Aus der Besessenheit eines Milliardärs. Die Operation 86 hat begonnen.

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20.06.2026

Die 2026er Walfangsaison in Island hat offiziell begonnen.

Nach zwei Jahren ohne kommerziellen Walfang hat die Regierung die Tür wieder geöffnet. Für Kristján Loftsson und seine Firma Hvalur hf. bedeutet das: freie Bahn zum Töten einer vom Aussterben bedrohten Art.

 

 

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19.06.2026

 

Anschließend fährt das Schiff MIT DEM AKTIVISTEN BORD los! Gegen Abend ist der Aktivist wieder sicher an Land. Die genauen Umstände sind unklar.

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19.06.2026

Ein isländischer Aktivist hat heute eines der Walfangschiffe von Hvalur besetzt, während es sich auf die Ausfahrt vorbereitete. Er soll von der isländischen Vegan Society sein.

 

 

Die Operation 86 wird durchgeführt von der CPWF UK (ehemals Sea Shepherd UK), die auch die vorherigen Kampagnen Paiakan und Ice Storm rund um den isländischen Walfang geleitet hat.

2023

Operation Paiakan

2024 / 2025

Operation Ice Storm

2026

Operation 86

Operation 86?

Im Sommer 1985 traf Captain Paul Watson mit seinem Schiff Sea Shepherd II in Reykjavik ein und überbrachte eine Warnung an den isländischen Walfangtycoon Kristján Loftsson. Das Globale Moratorium für den kommerziellen Walfang trat im folgenden Jahr, 1986, in Kraft. Wenn das Moratorium verletzt werde, würde Captain Watson zurückkehren.

Loftsson ignorierte 1986 das Moratorium und tötete 120 Finnwale.

Monate später führte ein Team unter Rod Coronado eine Mission in Island durch, die die Walfangflotte sabotierte. Die Schiffe Hvalur 6 und Hvalur 7 wurden am Hafen von Reykjavik versenkt, und die Verarbeitungsanlage in Hvalfjörður wurde schwer beschädigt.

„To 86 something“ ist auch eine Redewendung, um etwas loszuwerden, bzw. wenn etwas nicht mehr verfügbar ist.
Und genau das machen wir mit dem Walfang!

Kristján Loftsson, CEO von Hvalur hf.

Jahrelang hat ein Mann den isländischen Walfang am Leben gehalten.

Kristján Loftsson, CEO von Hvalur hf., ist der letzte große kommerzielle Walfänger Islands. Während der Rest der Welt sich weiterentwickelt, die öffentliche Meinung sich verschoben und sich die Ökonomie gegen die Branche gewandt hat, hält Loftsson weiterhin an einer aussterbenden Praxis fest.

Letztes Jahr ist er nicht ausgelaufen, weil es einfach nicht profitabel war.

Walfang ist kein wirtschaftliches Geschäft mehr. Die Nachfrage ist eingebrochen. Die Exportmärkte schrumpfen. Die Kosten steigen. Auch diejenigen innerhalb der Branche wissen, dass ihre Zeit vorbei ist. Doch jedes Jahr droht er zurückzukehren. Er hat immer noch eine Lizenz. Er hat immer noch die Schiffe. Und er hat immer noch die Absicht. Es geht um Vermächtnis, Sturheit und die Weigerung, die Vergangenheit loszulassen.

EINE STERBENDE INDUSTRIE, AM LEBEN GEHALTEN VON EINEM MANN

Island ist in der Praxis keine Walfangnation mehr, sondern nur noch auf dem Papier. Die Branche überlebt ausschließlich dank Loftsson. Ohne ihn endet es. Das ist die Realität.

Keine breite wirtschaftliche Unterstützung. Kein öffentliches Mandat. Keine Zukunft. Nur ein Mann, eine Firma und ein letzter Versuch, den Walfang am Leben zu erhalten.

Wieder einmal droht Kristján Loftsson, diesen Sommer mit dem Walfang zu beginnen – und wieder einmal müssen wir bereit sein, uns ihm entgegenzustellen. Wir bereiten eine Kampagne vor, um direkt einzugreifen, wir fahren nach Island, um seine illegalen Walfangaktivitäten zu bekämpfen. Die kommerzielle Schlachtung von Finnwalen ist ein klarer Verstoß gegen das globale Moratorium der Internationalen Walfangkommission für den kommerziellen Walfang.

Captain Paul Watson

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 setze dich ein. Beginne noch heute.